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Neuigkeiten
25.08.2020, 19:56 Uhr
CDU hakt in Sachen Herosé nach
Lautsprecherverbot soll verlängert werden – weitere Maßnahmen gefordert
 
Zufrieden zeigen sich CDU Fraktion und Stadtverband mit dem seit einigen Wochen geltenden Verbot für Lautsprecher und Musikverstärker ab 23.00 Uhr in der Stadt. Erste Rückmeldungen von Anwohnern wiesen darauf hin, dass diese Maßnahme greife, erklärt Fraktionsvorsitzender Roger Tscheulin. Die CDU begrüße sie als ausgewogen und zielgerichtet und plädiert für eine deutliche Verlängerung der Maßnahme, die zunächst nur für einen Monat geplant ist.
Die Verlängerung sei wichtig, weil das Verbot auch linksrheinisch gelte und damit die Altstadt und Paradies umfasse, wo die Saison nicht mit dem Herbstbeginn ende, wie etwa im Herosé-Park. Und auch dort leben Menschen mit einem Anspruch auf Nachtruhe, meint CDU-Vorsitzender Fabio Crivellari. Niemand erwarte Schlag 22 Uhr Friedhofsruhe in der Stadt. Die gefundene Regelung sei aber ein wichtiger Hinweis darauf, dass ab einer gewissen Uhrzeit Rücksicht auf Mitmenschen zu nehmen sei. Um dies zu sichern, müsse auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) verstärkt werden, die CDU habe einen entsprechenden Antrag bereits eingereicht, meint Tscheulin.
Die CDU plädiert aber nicht nur für Verbote. Vielmehr seien ansprechende Angebote für junge Menschen seien ebenso notwendig. Die CDU sieht beispielsweise im Klein Venedig noch erhebliches Entwicklungspotential, um den Aufenthalt dort attraktiv zu machen. Der öffentliche Grillplatz dort sei eher eine Ausladung, so Crivellari. Da sei noch viel Luft nach oben. Wie das gehe, könne man etwa 50 Meter weiter auf Kreuzlinger Seite sehen, wo öffentliche Grillplätze ansprechend gestaltet wurden.

Es brauche zudem weiteres Engagement für Lichtgestaltung, WCs und eine sinnvolle Müllentsorgung im öffentlichen Raum, ergänzt Tscheulin.

Die CDU begrüßt deshalb die von der Verwaltung in ihrem Schreiben zum Verbot für Musikver- stärker angekündigten Maßnahmen. Hier erwarte man aber sehr bald konkretere Ausführun- gen, so Tscheulin. Mit Blick auf das kommende Jahr und die anstehenden Haushaltsberatungen, sei nun die Zeit, mehr als nur Überschriften und Stichpunkte zu benennen.