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Neuigkeiten
20.07.2021, 07:13 Uhr
CDU möchte schnellen Radweg von Konstanz bis Allensbach
Willenserklärung der Gemeinden als Voraussetzung
 
Die Konstanzer CDU will das Land für den Bau eines schnellen Radwegs von Konstanz bis Allensbach gewinnen. Um das voranzubringen, brauche es eine Willensbekundung der Kommunen als politisches Signal, wofür sich die Christdemokraten im Konstanzer Gemeinderat stark machen wollen. Das erklären der CDU-Stadtverband und die Gemeinderatsfraktion in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Eine Machbarkeitsstudie des Landratsamtes habe ergeben, dass die Strecke Konstanz-Singen als Radschnellweg geeignet sei. Für den Abschnitt Konstanz-Allensbach könne eventuell die Baulast durch das Land übernommen werden. Die Kommunen sollten ihr Interesse daran allerdings durch Gremienbeschlüsse signalisieren, heißt es in der Studie. „Diese Chance sollten wir unbedingt wahrnehmen,“ erklärt Fabio Crivellari, Vorsitzender der Konstanzer CDU.
Es liege nun an den Gemeinden ergänzt Fraktionsvorsitzender Roger Tscheulin. Die CDU werde deshalb einen entsprechenden Antrag in den Konstanzer Gemeinderat einbringen, um diese Willenserklärung voranzubringen, so Tscheulin. Mit den Parteifreunden aus Allensbach, auf der Reichenau und mit der Kreistagsfraktion stehe man hierzu in engem Austausch, heißt es in der Presseankündigung. Möglicherweise gebe es auch eine Chance, diesen Radweg bis Singen zu führen. Die CDU stehe uneingeschränkt für den Ausbau attraktiver Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Diese Alternativen müssten realisierbar sein und echte Anreize schaffen. Ein Radschnellweg biete gegenüber dem Bestand die Möglichkeit, größere Mengen von Radfahrenden komfortabel und verkehrssicher aufzunehmen und sei damit eine sinnvolle und notwendige Lösung, so die CDU.
Für Radschnellstraßen gelten besondere Auflagen, so muss neben ausreichend Platz für Verkehr und Gegenverkehr eine sichere Befahrbarkeit für höhere Geschwindigkeiten, eine Durch- schnittsgeschwindigkeit von 20 Km/h und eine möglichst umwegfreie Verkehrsführung möglich sein.
Die CDU will die Idee möglichst zügig in den kommunalen Gremien beraten wissen, die Anträge sollen umgehend gestellt werden. Der Konstanzer OB Uli Burchardt, zugleich CDU-Fraktionschef im Kreistag, hat bereits Unterstützung für das Vorhaben signalisiert.
Zu diesem Thema und zur Fahrradpolitik allgemein wird die CDU wird am Dienstag, 3. August, ab 11 Uhr, gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und dem Vorsitzenden der KlimaUnion, Heinrich Strößenreuther, eine Informationstour in Konstanz veranstalten. Strößenreuter hat erfolgreiche Kampagnen zur Stärkung des Radverkehrs gestartet und ist Mitinitia- tor und Vorsitzender der KlimaUnion, die sich innerhalb der CDU vorrangig für klimapolitische Anliegen engagiert.