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Aus der Presse
30.04.2018, 19:54 Uhr | Südkurier
Wohin steuert zukünftig der Dampfer CDU? Die Signale aus dem Bauch der Partei beim Besuch von Annegret Kramp-Karrenbauer in Konstanz sind nicht eindeutig
Südkurier - 27.04.108

Die CDU sucht ein neues Grundsatzprogramm, die Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer will dazu die Basis hören. Wir berichten vom Auftakt der "Zuhör-Tour" in Konstanz, wo auch heiße Eisen angepackt wurden: „Es wird zu viel Rücksicht genommen auf Einwanderer“, schallt es ihr etwa aus dem Plenum entgegen. Die Generalsekretärin aus dem fernen Berlin trifft auf die Wirklichkeit vor Ort.

Südkurier - Onlineartikel

Der Gast aus Berlin schüttelt Hände. Nicht zehn oder zwanzig, nicht nur die der lokalen Parteigrößen – darunter der Bundestagsabgeordnete Andreas Jung, sein Vorgänger Hans-Peter Repnik oder CDU-Oberbürgermeister Uli Burchardt -, sondern bis auf wenigen im unteren Konzilsaal so gut wie jedem Anwesenden. "Ich höre Ihnen zu", sagt sie. Ein befremdliches Verhalten für eine Spitzenpolitikerin?

Zumindest ungewohnt wirkt die zupackende, bisweilen hemdsärmelige Art auf die Gäste. "Heute geht es einmal nicht darum, dass Sie etwas kritisieren und ich sage dann, warum Sie Unrecht haben", erklärt Kramp-Karrenbauer.

Der Abend mit der neuen Generalsekretärin braucht einige Zeit Vorlauf. Es dauert fast eine Stunde, bis der Saal die heißen Eisen anpackt. Ein Zuhörer fragt nach der Rente, eine vierfache Mutter fordert mehr Hilfe für Familien, ein Dritter beklagt den Mangel an Landärzten. Doch erst, als eine Frau im Saal schildert, wie sie in der Konstanzer Innenstadt mit einer Kopftuchträgerin zusammenrasselte, wird das Publikum richtig wach.

Sie habe sich regelrecht bedroht gefühlt, schildert die Zuhörerin. Ein älterer Mann springt ihr bei. „Es wird zu viel Rücksicht genommen auf Einwanderer“, sagt er ins Mikrofon....